Die GRUBE LOUISE war ursprünglich ein Eisenerzbergwerk, dessen Anfänge bis zum Jahr 1771 zurückreichen. 1930
wurde es stillgelegt und die meisten Gebäudeteile sowie die Bahnanlagen im Tal wurden abgerissen.

Das wunderschöne Gebäude mit den Rundbogenfenstern,
der Verlese- und Betsaal der Bergarbeiter, blieb glücklicher-weise erhalten. Auf den Abraumhalden und dem Abrissschutt der übrigen Grubenanlage entstanden über die Jahre
hinweg mehrere neue Gebäude. Im Laufe der wechselvollen Geschichte der Grube Louise wurde sie von verschiedenen Betrieben genutzt, u.a. diente sie einer Stoffweberei als Produktionsstätte.

Nachdem das Grundstück mehrere Jahre leer gestanden hatte, entschloss sich 1982 eine Gruppe von Management-trainern aus dem "Institut für Angewandte Kreativität" (IAK) das Gelände zu kaufen und mit einer Gemeinschaft von Künstlern zu einem außergewöhnlichen Seminarzentrum auszubauen.

Die Idee war, einen Ort zu schaffen, der den Menschen, die hier leben, als auch den Gästen großzügigen Raum für entspanntes, kreatives Sein und Arbeiten gibt. Seitdem wurden und werden immer wieder neue Gebäude und Flächen des großen Geländes zu diesem Zweck mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

So entstand die heutige GRUBE LOUISE, ein Zentrum mit zwei eigenständigen Seminarhäusern, das kleinen bis großen Gruppen viel Platz und vielfältige Möglichkeiten bietet.
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